Schwangau „Dorf der Königschlösser“


König Ludwig II. wusste genau, warum er sein Märchenschloss Neuschwanstein in dieser vielfältigen und traumhaften Landschaft erbaute.
Im Frühling erwarten Sie duftende Wiesen und verschneite Berggipfel. Eine Vielzahl von Wander- und Radwegen vertreiben garantiert die Trägheit des Winters. Wassersport, Kurkonzerte, Heimatabende oder die Fröhlichkeit der traditionellen Dorffeste sind nur eine kleine Anzahl der vielfältigen Angebote im Sommer. Wenn sich die Blätter verfärben im Herbst ist das traditionelle Colomansfest ein besonderes Highlight. Circa 200 Reiter in Tracht mit herausgeputzten Pferden ziehen immer am 2. Sonntag im Oktober zur Wallfahrtskirche St. Coloman. Hier findet die Hl. Messe mit Pferdebenediktion statt.Genießen Sie die „Stade“ Zeit im Winter. Das Alpenländische Adventsingen, eine romantische Schneeschuhwanderung oder eine Kutschfahrt zur Wildfütterung. Die beleuchtete Neuschwanstein-Loipe oder eine Skitour auf den Tegelberg mit rasanter Abfahrt.
Ob Aktivurlaub oder pure Erholung: Schwangau bietet für Sie in jedem Fall den optimalen Urlaub.Weitere Anregungen für Freizeit Aktivitäten, Ausflugsziele und aktuelle Termine finden Sie auf der Webseite der Gemeinde Schwangau schwangau.de

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Veranstaltungen in Schwangau


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1. Gunglhos

Samstag, 01. Februar 2020, um 19:30 Uhr im Schlossbrauhaus Schwangau

Das "Gunglhos" stellt bereits seit Generationen einen der wichtigsten Bestandteile des Schwangauer Faschings dar. Entstanden ist es vor langer Zeit, als man an Winternachmittagen zusammensaß, um in den Spinnstuben den Flachs zu verarbeiten. Weil es noch kein Fernsehen oder Radio gab, machte man in diesen Runden die dörflichen Geschehnisse zum Hauptgesprächsstoff. Genauso werden auch heute noch die ganz besonderen Ereignisse, die sich über das abgelaufene Jahr in der Gemeinde zugetragen haben, anhand von witzigen Interpretationen aufgearbeitet. Im Rahmen der mehrstündigen Veranstaltung im Schlossbrauhaus Schwangau präsentiert der Schwangauer Faschingsverein ein abwechslungsreiches Programm, das mit vielen Sketchen, Tanz- und Showeinlagen der Garde sowie der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kapelle komplettiert wird.
Eintritt: 16 Euro; VVK: Tourist Info

Multivisionsvortrag: Mount Everest - Ewiger (Alb-)Traum

Freitag, 31. Januar 2020, um 19:30 Uhr im Schlossbrauhaus Schwangau Nach einer der todbringendsten Saison im Frühjahr 2019 am höchsten Berg der Welt, in dem sich das mediale Interesse anhand von Bildern endloser Warteschlangen und zurückgelassener Leichname förmlich überschlug, wurde weltweit scharfe Kritik an der derzeitigen Besteigungspraxis geübt. Aber auch Befürworter traten vehement dafür ein, dass sich die Sensationspresse nur auf Tote, Warteschlangen und Umweltverschmutzung konzentriere und nicht die Realität darstelle.

Was ist wirklich los am Everest? Woher hat der Berg nur diesen Nimbus? Steigt man auf dem Weg zum Gipfel über Leichen? Leben die Bergsteiger am Everest auf selbsterschaffenen Müllhalden? Gibt es keine Bergkameradschaft mehr, wenn es um den Gipfelerfolg geht? Muss man stundenlang anstehen, um auf den höchsten Punkt zu gelangen? Was ist der Sinn des Ganzen? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Füssener Bergsteigerehepaar Alix von Melle (47) und Luis Stitzinger (50) in ihrem neuesten Vortrag. Nachdem sie 2015 gemeinsam zu einem Versuch über die tibetische Nordseite des Berges aufgebrochen waren, wurden sie vom stärksten neuzeitlichen Erdbeben der Himalaya-Region jäh angehalten und mussten aufgeben. 2019, vier Jahre später, kehrte Stitzinger als Bergführer einer internationalen Expeditionsgruppe zurück und erreichte mit seinen Teilnehmern erfolgreich den Gipfel.

Ihre Erfahrungen bringen sie in eine 90-minütige Multimediashow mit bildgewaltigen Eindrücken, fesselnden Videos und bewegenden Live-Dialogen ein und versucht dabei ein möglichst objektives Bild von den Zuständen am höchsten Berg der Welt zu zeichnen. Mit sieben, ohne künstlichen Sauerstoff bestiegenen Achttausendern gilt Alix von Melle als erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin. Luis Stitzinger hat deren neun erklommen und zählt mit seinen spektakulären Skiabfahrten an sechs Achttausendern zu den bedeutendsten „Big-Mountain-Skier“ der internationalen Szene. Die meisten ihrer Gipfel haben sie zusammen als Paar bestiegen.

Vortrag "Heftige Regengüsse - König Max II. auf Fußreise"

Donnerstag, 30. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Museum der bayerischen Könige

Vortrag "Heftige Regengüsse - König Max II. auf Fußreise von Lindau nach Berchtesgaden". Wo der König auch Station machte, wurde er von Böllerschützen, Bergfeuern und Fackelzügen empfangen und zeigte keinerlei Berührungsängste: Er schlug sein Quartier in einfachen Gasthäusern auf, ertrug tapfer die Darbietungen singender Dorfkinder und tafelte in einem Kuhstall, den man kuerzerhand zum königlichen Speisesaal erklärt hatte. Allerdings wurde er nicht überall erkannt. Denn Max II. von Bayern trug keine Krone und war wegen des Sauwetters zuweilen "durch einen enganliegenden Gummimanterl nebst entsprechender Kopfhülle wasserdicht verpack". Im vierten Teil der Vortragsreihe "Wittelsbacher Wintersemester" widmet sich der Landeshistoriker Klaus Reichold M.A. dem Vater des Märchenkönigs. Eintritt: 5 Euro.
Ticketreservierung: Tel. 08362 887250